Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Arbeitsplatzgestaltung und der Gesundheit von Mitarbeitern? Lässt sich mit flexiblen Arbeitsplatzlösungen Burnout verhindern? Fakt ist: Burnout ist ein zunehmendes Phänomen unserer Gesellschaft. Laut einer Umfrage des Online-Stellenmarktes Stepstone leidet inzwischen jede vierte deutsche Fach- oder Führungskraft unter dem Burnout-Syndrom. Im Forschungsprojekt „Effektives Arbeiten im 21. Jahrhundert“ der Durham Business School unter der Leitung von Professor Tom Redman und dem Beratungsunternehmen JBA im Auftrag von Regus wurden Gesundheitsaspekte von Büroarbeitskräften untersucht, die sich aus dem Zusammenhang zwischen unternehmerischer Arbeitsplatzpolitik, der tatsächlichen Umsetzung dieser und dem Arbeitsort selbst ergeben.
Unflexible Arbeitsplatzpolitik beeinträchtigt Gesundheit
Das Ergebnis: Der Arbeitsplatz hat einen erheblichen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter. Je starrer und unflexibler Unternehmen ihre Arbeitsplatzpolitik gestalten – ihren Mitarbeitern also die Anwesenheit im Firmenbüro an 5 Tagen die Woche vorschreiben – desto höher die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Mitarbeiter. Diese werden noch einmal gesteigert, wenn die Arbeitsplatzpolitik offiziell keine Flexibilität erlaubt, in der Praxis die Mitarbeiter jedoch heimlich gegen die Vorschriften verstoßen und flexibel ihren Arbeitsplatz wählen. Für die Studie hat Regus, der weltgrößte Anbieter von flexiblen Arbeitsplatzlösungen, 1.000 Führungs- und Fachkräfte in wissensintensiven Firmen zur Arbeitsplatzpolitik in ihrem Unternehmen, ihrem eigenen Arbeitsverhalten und ihrem Arbeitsort befragt.
Der Standort macht den Unterschied
Die Studie ergab, dass 52 Prozent aller Mitarbeiter, die fünf Tage die Woche an ihren Arbeitsplatz im Büro gebunden sind, sich am Ende der Arbeitswoche regelmäßig am Ende ihrer Kräfte fühlen. Wurde den Mitarbeitern gestattet, ihren Arbeitsplatz vom Hauptbüro wegzuverlegen, sank das Auftreten von Burnout von 48 auf 5 Prozent oder weniger. Wenn das Management seinen Mitarbeitern offiziell erlaubte, an einem oder mehreren Tagen der Woche ihren Arbeitsplatz in die eigene Wohnung zu verlegen, sank die Burnout-Quote sogar auf 3 Prozent.
Offizielle Regelungen helfen
Zu beachten ist allerdings: Die Burnout-Quote bei Mitarbeitern von Firmen, die keine offiziellen Möglichkeiten zur Heimarbeit anbieten, deren Mitarbeiter dennoch ein oder mehrmals die Woche von zuhause arbeiten, liegt bei 63 Prozent. Zurückzuführen ist dies auf die Schuldgefühle der Mitarbeiter, die entstehen, weil diese die Heimarbeit heimlich praktizieren.
Die Arbeit aus dem Büro verlagern
Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern deshalb bereits offiziell die Möglichkeit zur Telearbeit. Denn durch einfache Veränderung der Arbeitspraktiken können Arbeitgeber ganz entscheidend zur Gesundheit und zum Wohlbefinden ihrer Belegschaft beitragen und damit letztendlich ihre Produktivität steigern. So lässt sich durch die Verlagerung der Arbeit aus dem Büro die Überforderung am Arbeitsplatz beachtlich reduzieren. Außerhalb des Büros muss aber nicht zwingend zuhause bedeuten, sondern kann auch in Büroniederlassungen am Wohnort der Mitarbeiter, in Büros zur zeitlich befristeten Nutzung, an Just-in-time-Arbeitsplätzen oder an firmenfremden Arbeitsplätzen sein.
Flexibel und professionell
„Firmen, die ihren Mitarbeitern ein flexibles Arbeitskonzept einräumen wollen und dennoch darauf Wert legen, dass diese in einer professionellen Umgebung arbeiten, finden in Business Centern optimale Bedingungen“,
so Michael Barth, Deutschland-Chef von Regus.
„Business Center bieten vielfältige Alternativen zum klassischen Firmenbüro und beinhalten Möglichkeiten, wie Unternehmen durch flexible Arbeitspolitik die Burnout-Quote unter ihren Mitarbeitern deutlich senken können.“
Das Angebot von Business-Center-Anbieter Regus reicht von komplett ausgestatteten Büros über professionelle Konferenzräume und Business Lounges bis hin zum größten Netzwerk von Videokonferenzstudios. Die Regus-Center von Regus sind an 950 strategisch wichtigen Standorten weltweit angesiedelt.
Quelle: Regus, 03.07.2008